Die Zukunft des Web 2.0 !! Web 3.0 ??

Web 2.0 ist mittlerweile ein Synonym für die Zukunft des Internets geworden, es gibt mittlerweile mehr als 20.000 Websites die diesen Begriff enthalten.

Web 2.0 ist keine Ansammlung von Websites, sondern soll als Plattform mit System dienen. Das Web ist nicht bloßer Informationsspeicher, sondern eine Plattform, ein globales Datenverarbeitungssystem. Daten können  beliebig erweitert und kombiniert werden, die Benutzung ist unabhängig von der Art des Terminal.

Bei Web 2.0 geht es um Interaktivität, ein Distributionsapparat soll eine Kommunikationsapparat werden. Web 2.0 bedeutet, Informationen zu teilen, jeder hat darauf Zugriff und kann sie für alle User erweitern. Durch die vielen Funktionen des Web 2.0 schreit es förmlich nach einem Web 3.0. 

Als Beispiel wird das Semantische Web genannt: 

Semantisches Web bedeutet letztendlich aber etwas technisch-strukturelles. Man versucht das Web zu erweitern, indem man die Beziehungen der Artikel, Inhalte, Autoren zueinander mit einbezieht – sei es inhaltlicher Art, sei es struktureller Art, sei es kontextueller Art. Auf diese Weise werden Inhalte bewertet. 

Informationen sind zu finden unter:  http://fuckup.twoday.net/stories/1591132/ 

Das semantische Web soll Maschinen die Möglichkeit geben, die Inhalte von Seiten wirklich zu verstehen und und über die eigentlich Tags hinaus, Informationen durch Verknüpfungen semantischer Webinhalte zu erhalten. Suchmaschinen wird nicht nur mehr die Daten auflisten, sie werden imstande sein, Fragen zu beantworten.

Die Forschung stagniert jedoch leider und an ein dermaßen intelligentes Netz ist noch nicht zu denken. Es besteht jedoch die Möglichkeit, Regeln zu machen, wie eine Maschine Verknüpfungen zwischen den Webinhalten interpretieren soll, mit Hilfe von semantischen Metadaten. 

Ein Beispiel: Lisa hat eine Website unter lisa.de. Über einen Meta-Tag in auf ihrer Homepage verweist sie darauf, dass sie einen Sohn Namens Tom hat, der unter der Adresse tom.de zu finden ist. Eine mittels RDF-Schema erstellte Regel könnte lauten: Eine Frau, die einen Sohn hat, ist eine Mutter. So könnte eine Software, die RDF beherrscht, Lisa automatisch die Matainformation “Mutter” zuordnen, obwohl diese Information selbst nicht im Dokument enthalten ist. Einem Menschen ist natürlich klar, dass eine Frau, die einen Sohn hat, Mutter ist. Einer Maschine muss man diesen Fakt allerdings erst beibringen. 

Web 3.0 wird auch als böses und hinterhältiges Kommerznetz bezeichnet, in dem nur noch zahlungskräftige Web-Unternehmen breitbändig beim Verbraucher ankommen. Kreative, Blogger und ähnliches hätten somit keine Chance mehr.Man spricht von der Debatte um Daten-Mautzahlungen für erfolgreiche Internetunternehmen, die man nicht mehr nur auf die USA beschränken, diese hat sich mittlerweile global ausgebreitet.
Führende Telekommunikationsunternehmen wollen die Netzinfrastruktur ändern, Gleichberechtigung würde es dann nicht mehr geben. Man will stärker zu Kasse bitten und keinen gratis Datenhighway zur Verfügung stellen
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Das Grundprinzip des Netzes war Peer-to-Peer, das Internet galt lange als das Netz der Gleichen, das versucht man jetzt zu ändern. Noch ist es so, dass die Daten gleich fließen, ob bei BBC oder bei einem Blogger. In naher Zukunft möchte man dafür Maut einkassieren.

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